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Der Korrekturanzug besteht aus einem System elastischer Zugbänder in Kombination mit dezent fixierenden Stützelementen. Die Zugbänder werden spiralweise über den Körper und die Extremitäten angelegt, wobei sie den normalen physiologischen Zustand des Körpers und die Stellung seiner Muskeln imitieren sollen. Derart wird eine dynamische Korrektur der Bewegungen und der Haltung des Körpers ermöglicht.
Die Zugbänder können an beliebiger Stelle der Stützelemente (Weste, Shorts mit Gürtel, Knie-, Ellbogen-und Fußelemente, Handschuhe) fixiert werden, wobei eine genaue Dosierung des gewünschten Krafteinsatzes sowie seiner Ausrichtung ermöglicht wird.
Der Einsatz des biodynamischen Korrekturanzugs wird mit krankengymnastischen Übungen, Mechanotherapie, Laufbandtraining und Spieltherapie mit speziellen Vorrichtungen kombiniert. Derart wird die Bewegungsaktivität des Kindes unterstützt.
Der Formierung neuer Bewegungsmuster dient die entsprechende Dosierung sowie die Ausrichtung der Vektoren der korrigierenden Kräfte des Anzugs. Diese werden individuell an die Besonderheiten des Bewegungs- und Stützapparates des einzelnen Patienten sowie der formulierten Therapieziele angepasst.
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